21. März: Tag der Vereinten Nationen zur Überwindung von Rassismus

 

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat im Oktober 1966 den Beschluss gefasst, den 21. März zu einem internationalen Symboldatum zu machen. Sieben Jahre zuvor hatte in Sharpeville in Südafrika ein Massaker an der schwarzen Bevölkerung stattgefunden. 30 000 Menschen hatten gegen die verhassten Passgesetze des  Apartheid-Regimes demonstriert. 69 Menschen starben im Kugelhagel der Polizei.

 

Erst in den letzten Jahren rückte der Rassismus in den Industriestaaten der nördlichen Halbkugel in den Blickpunkt der Vereinten Nationen. Im August 1993 befasste sich der Anti - Rassismus - Ausschuss der UN erstmals in seiner Geschichte mit der Situation in Deutschland.

 

 

(unveränderlich, nach dem Gregorianischen Kalender

 

© Christian Meyer