Wenn nicht die MUTTER aller interkulturellen Kalender, so doch

seit 1993 als Beilage zum "SchiLF-Blatt" entstanden, seit 23 Jahren  ,

im Netz publiziert und so gut wie möglich  gepflegt.

 

INTERKULTURELLE KALENDER

 

ACHTUNG:

 

Generell sind die beweglichen, variablen Fest- und Gedenktage kursiv, die festliegenden normal ausgeschrieben! Rot  geschriebene Tage sind - leider - noch nicht auf das jeweilige Jahr aktualisiert!

 

 

 

Dieses Jahr ist ein Jahr ...

 

Ø  2016 (MMXVI) nach der Geburt Jesu; dionysianische Zählung (n. Chr., n. d. Z., „common era“) oder „Anno Domini“ (AD), im „Jahre des Herrn“, ein Schaltjahr mit 366 Tagen, ein „Heiliges Jahr“ der katholischen Kirche;  

 

Ø  1437/38 nach der Hedschra des Propheten Muhammad von Mekka nach Medina (n. d. H.), beide Jahre sind Gemeinjahre mit 354 Tagen; 1439 n. d. H. wird wieder ein Schaltjahr sein;

 

Ø  1431/32 des Rûmi-Kalenders, ein Schaltjahr mit 366 Tagen; 1840 im Osmanischen Reich eingeführt;

 

Ø  5776/77 nach der biblischen Erschaffung der Welt entsprechend der jüdischen Jahreszählung; 5776 ein überzähliges Schaltjahr mit 13 Monaten und 385 Tagen; 5777 ist ein Gemeinjahr mit 12 Monaten und 353 Tagen;

 

Ø  2641/42 nach der babylonischen Zählung, Ära des babylonischen Königs Nabonassar (seit dessen Regierungsantritt 747 v. Chr., zurückgehend auf die antiken Königslisten des Ptolemaios);

 

Ø  1732/33 nach der koptischen Diokletian-Ära, der „Märtyrer-Ära“ (AM) seit Kaiser Diokletian (284);

 

Ø  2008/2009 nach der äthiopischen Ära (EC), seit der Geburt Jesu (vor-dionysianische Zählung) ;

 

Ø  1464/65 nach dem armenischen Kalender, seit dem 11. Juli 552, der armenischen Kirchentrennung;

 

Ø  2966 nach der Jahreszählung der Berber (nach der Thronbesteigung des „libyschen“ Pharaos Scheschonq I., 22. Dynastie, im Jahre 950 v. Chr.);

 

Ø  1016/17 nach dem Igbo-Kalender (in Nigeria, seit Gründung des Nri-Königreiches im 10. Jhdt.);  

 

Ø  2715/16 nach der Kurdî-Ära, seit der legendären Einführung von Newroz 700 v. Chr. ;

 

Ø  1394/95 nach der iranischen auf Sonnenjahren beruhenden Ära, ausgehend von der Hedschra; zur gregorianischen Jahreszählung besteht eine Differenz von 621 Jahren;

 

Ø  172/173 nach der Bahai-Ära (BE), seit dem Auftreten des Bab im Jahre 1844;

 

Ø  7524/7525 nach dem Byzantinischer Kalender, seit der Erschaffung der Welt;

 

Ø  7040/41 nach der Jahreszählung des altiranisch-arischen Kalenders

 

Ø  6765/66 nach dem Assyrischen und Yezidischen Kalender, seit der legendären Gründung des Assur-Tempels im Jahre 4750 v. Chr.;

 

Ø  2559/60 nach dem Eingang Shakyamuni-Buddhas ins Nirwana (BE);

 

Ø  2558/59 nach dem Thai-Solar-Kalender (eingeführt 1888 durch König Rama V.);

 

Ø  2327-2328 nach dem Seleukidischer Kalender (SE, seit 312 v. Chr., der Einnahme von Babylon durch König Seleukos I. Nikator);

 

Ø  1385/86 nach der zoroastrischen Shahanshahi-Ära (YZ) seit der Thronbesteigung von Yazdegird III. am 16. Juni 632;

 

 

Ø  2753/54 nach dem zoroastrisch-avestischen Kalender, seit der Proklamation des Zoroastrismus im Jahre 1737 v. Chr.; Zarathushtrian Religious Era (ZRE); Jahreswechsel am 21. März

 

Ø  2046/47 nach der singhalesischen und tamilischen Ära; in dem 60-Jahreszyklus des tamilischen Kalenders heißt das Jahr „Manmadha“, einem tamilischen Beinamen des Hindu-Liebesgottes Kama;

 

Ø  2072/73 nach der hinduistischen Vikram-Ära (Vikram Samvat) und der Nepali-Jahreszählung;

 

Ø  1938–1939 nach der hinduistischen Shaka-Ära (Shaka Samvat) und dem Kalender der indischen Telugu (Shalivahana-Ära);

 

Ø  5117/18 nach der hinduistischen Kali-Ära, seit 3102 v. Chr., dem mythischen Beginn des eisernen Weltzeitalters (Kali-Yuga); das Telugu-Jahr heisst „Durmukhi“, nach einer hinduistischen Göttin;

 

Ø  1422/23 nach dem bengalischen Sonnenkalender (Bangla Shôn, B.S.), seit der Hedschra im Jahre 622;

 

Ø  2542/43 der Jaina-Ära (Mahavira Nirvana Samvat, MNS), seit dem Erlöschen Mahaviras 427 v. Chr. ;

 

Ø  547/548 des des Nanakshahi–Kalenders der Sikhs, seit der Geburt von Guru Nanak im Jahre 1469;

 

Ø  2142/43 nach der tibetischen Ära, die im Jahre 127. v. Chr. mit der Gründung der Monarchie begann; ein Jahr des männlichen Feuer-Affen, das 29. Jahr des 17. Sechzigjahreszyklus

 

Ø  4712/13 nach der taoistisch-chinesischen Huang-di-Ära (seit dem Gelben Kaiser 2697 v. Chr.);

 

Ø   4652–4653, falls der Gelbe Kaiser 2637 v. Chr. die Ära eingeleitet hätte;  

 

 

Ø  1377/78 nach dem burmesischen Kalender in Myanmar;

 

Ø   32/33 des 78. Jahrsechzigs (六十年; Liùshí nián) des chinesischen Lunisolarkalenders, einem Jahr des Holz-
Schafs (
Holz, Schaf) bzw. des Feuer-Affen ( Feuer; Affe); das 33. Jahr heißt „bing shēn“ ();

 

Ø  105 des in Taiwan verwendeten Minguo-Kalenders (民國105年), seit der Gründung der Republik China (1912; 民國, minguo Republik; 年, nian Jahre);

 

Ø  29/30 des 17. Jahrsechzigs seit der Einführung des mongolischen Lunisolarkalenders  (seit 1026 n. Chr.), ein Jahr des Affen;

 

Ø  64 Eliz. 2 – 65 Eliz.2, des „British Regnal year“, seit der Krönung von Elizabeth II. 1952;

 

Ø  CCXXIV/V des französischen Revolutionskalenders (seit dem Konventsbeschluss 1792);

 

Ø  Juche 105 der staatlich–nordkoreanischen Jahreszählung: „Ära des Selbstvertrauens“ (ausgehend von 1912, der Geburt von Kim il Sung; eingeführt 1997)

 

Ø  XIIC/XIIIC der faschistisch-italienischen Jahreszählung (seit dem „Marsch auf Rom“ am 28. Oktober 1922, E. F. „Era Fascista“);

 

Ø  4349 nach der koreanischen Dangun-Ära (seit der mythischen Gründung Koreas am 3. Oktober 2333 v. Chr.);

 

Ø  2676 nach dem mythischen Jinmu Tennō (660 v. Chr., 皇紀 Kōki);

 

Ø  28 der japanischen Heisei („平成25年“; 平成 „Frieden schaffen“) - Ära (Nengō, seit 1989);

 

Ø  3 im gegenwärtigen (2012 n. Chr. neu beginnenden) „Großen Zyklus“ von ca. 5126 Jahren (13 Baktún) der Mayas;

 

Ø  6256/57 im alt-ägyptischen Sonnenkalender;

 

Ø  1. Jahr der 699. antiken Olympiaden-Chronologie, Ol 699, 1 (seit 776 v. Chr.);  

 

Ø  im XXXI Zyklus der Olympiaden der Neuzeit (Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro);

 

Ø  2768/69 ab urbe condita (a.u.c., seit der Gründung der Stadt Rom, Varronische Ära )

 

Ø  12016 des Holozän–Kalenders, seit der neolithischen Revolution

 

Ø  108 A. F. („nach Ford“, entsprechend der Jahreszählung der „Brave New World“, seit der Einführung des Modells T im Jahre 1908 n. Chr.);

 

Ø   1 451 606 400 – 1 483  228 799 sec der Unix-Zeit, seit der Einführung des Betriebssystems UNIX am 1. Januar 1970 um Null Uhr.

 

11. Dezember 2016: Mevlid 1438 (islam.); Geburt von Nafisa at-Tahira;

5. Dezember 2016: Todestag des Propheten Muhammad (sunn.-islam.); 

 

16. Dezember 2016: Todestag al-Bannas (islam.)

 

Ca. 19. Juli 2015: Höhepunkt der Kataragama-Wallfahrt in Sri Lanka

 

Im Jahre 2016 wird es keinen……

 

.... Venusdurchgang geben: Der nächste erfolgt leider erst am 10 Dezember 2117

 

...... Teweth–Fasten geben; er wird erst wieder am 8. 1. 2017, im jüdischen Jahr 5777 stattfinden.

 

 

© Christian Meyer