Wenn nicht die MUTTER aller interkulturellen Kalender, so doch

seit 1993 als Beilage zum "SchiLF-Blatt" entstanden, seit 24 Jahren  ,

im Netz publiziert und so gut wie möglich  gepflegt.

 

INTERKULTURELLE KALENDER

 

ACHTUNG:

 

Generell sind die beweglichen, variablen Fest- und Gedenktage kursiv, die festliegenden normal ausgeschrieben! Rot  geschriebene Tage sind - leider - noch nicht auf das jeweilige Jahr aktualisiert!

 

 

 

Dieses Jahr ist ein Gregorianisches Jahr ...

 

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Ø 2017 (MMXVII) nach der Geburt Jesu (n. Chr., n. d. Z., „common era“) oder „Anno Domini“ (AD), im „Jahre (der Fleischwerdung) des Herrn“, im „Jahre des Heils“,  ein Normaljahr mit 365 Tagen

 

Ø 1438/39 nach der Hedschra des Propheten Muhammad von Mekka nach Medina (n. d. H.), 1438 ist ein Gemeinjahr mit 354 Tagen; 1439 n. d. H. ist ein Schaltjahr mit 355 Tagen

 

Ø 1432/33 des Rûmi-Kalenders (Maliye-, Finanzkalenders); beides sind Gemeinjahre mit 365 Tagen

 

Ø 5777/78 nach der biblischen Erschaffung der Welt entsprechend der jüdischen Jahreszählung; 5777 ist ein mangelhaftes Gemeinjahr mit 12 Monaten und 353 Tagen; 5778 ein reguläres Gemeinjahr mit 12 Monaten und 354 Tagen

 

Ø 2642/43 nach der babylonischen Zählung, Ära des babylonischen Königs Nabonassar (seit dessen Regierungsantritt 747 v. Chr., zurückgehend auf die antiken Königslisten des Ptolemaios)

 

Ø 1733/34 nach der koptischen Diokletian-Ära, der „Märtyrer-Ära“

 

Ø 2009/2010 nach der äthiopischen Ära (EC)

 

Ø 1465/66 nach dem armenischen Kalender

 

Ø 2967 nach der Jahreszählung der Berber (nach der Thronbesteigung des „libyschen“ Pharao Scheschonq I., 22. Dynastie, im Jahre 950 v. Chr.)

 

Ø 1017/18 nach dem Igbo-Kalender (in Nigeria, seit Gründung des Nri-Königreiches im 10. Jhdt.)

 

Ø 2716/17 nach der Kurdî-Ära, seit der legendären Einführung von Newroz 700 v. Chr.

 

Ø 1395/96 nach der iranischen auf Sonnenjahren beruhenden Ära, ausgehend von der Hedschra; zur gregorianischen Jahreszählung besteht eine Differenz von 621 Jahren.

 

Ø 173/174 nach dem Badi-Kalender, der Bahai-Ära (BE), seit dem Auftreten des Bab im Jahre 1844

 

Ø 7525/7526 nach dem Byzantinischer Kalender, seit der Erschaffung der Welt

 

Ø 6766/67 nach dem Assyrischen und Yezidischen Kalender, seit der legendären Gründung des Assur-Tempels in Assur (heute im Nord-Irak) im Jahre 4750 v. Chr. 

 

Ø 2560/61 nach dem Eingang Shakyamuni-Buddhas ins Nirwana (BE)

 

Ø 2559/60 nach dem Thai-Solar-Kalender (eingeführt 1888 durch König Rama V.)

 

Ø 2328/2329 nach dem Seleukidischer Kalender (SE, seit 312 v. Chr., der Einnahme von Babylon durch König Seleukos I. Nikator)

 

Ø 1386/87 nach der zoroastrischen Shahanshahi-Ära (YZ); seit der Thronbesteigung von Yazdegird III. am 16. Juni 632

 

Ø 2047/48 nach der singhalesischen und tamilischen Ära; in dem 60-Jahres-Jupiterzyklus des tamilischen Lunisolarkalenders ist es das 31. Jahr, es heißt „Hemalamba“; „hema“ bedeutet auf Hindi „Gold“; astrologisch soll die Geburt in diesem Jahr Reichtum und Erfolg versprechen. Die Tamilische Jahreszählung heißt auch Tiruvallar-Ära, nach dem gleichnamigen tamilischen Dichter. Dessen angebliches Geburtsjahr 31 v. Chr. ist der Beginn der Zählung 

 

Ø 2073/74 nach der hinduistischen Vikram-Ära (Vikram Samvat) und der Nepali-Jahreszählung

 

Ø 1939/1940 nach der hinduistischen Shaka-Ära (Shaka Samvat) und dem Lunisolarkalender der indischen Telugu (Shalivahana-Ära)

 

Ø 5118/19 nach der hinduistischen Kali-Ära, seit 3102 v. Chr., dem mythischen Beginn des Eisernen Weltzeitalters (Kali-Yuga)

 

Ø 1423/24 nach der bengalischen Ära (Bangla Shôn, B.S.)

 

Ø 2543/44 nach der Jaina-Ära (Mahavira Nirvana Samvat, MNS)

 

Ø 548/549 des Nanakshahi–Kalenders der Sikhs, seit der Geburt von Guru Nanak im Jahre 1469

 

Ø 2143/44 nach der tibetischen Ära, die im Jahre 127  v. Chr. mit der Gründung der Monarchie in Tibet begann; es ist ein Jahr  des männlichen Feuer-Affen bzw. des weiblichen Feuer-Vogels; das 30./31. Jahr des 17. Sechzigjahreszyklus

 

Ø 1378/79 nach dem burmesischen Lunisolarkalender in Myanmar (M.E.), seit seiner Einführung auf Befehl des Königs Pope Saw Rahan von Pagan im Jahre 628 n. Chr. 

 

Ø 1338/39 nach der alten burmesischen Pyay-Ära, beginnend auf Befehl des burmesischen Königs Thurmondi im Jahre 78 v. Chr./624 B.E.

 

Ø 4713/14 nach der taoistisch-chinesischen Huang-di-Ära (seit dem Gelben Kaiser 2697 v. Chr.)

Ø 4653–4654, falls der Gelbe Kaiser 2637 v. Chr. die Ära eingeleitet hätte

 

Ø 33/34 des 78. Jahrsechzigs des chinesischen Kalenders, einem Jahr des Feuer-Affen ( bǐngshēn) bzw. des Feuer-Hahns (丁酉  dīngyǒu)

 

Ø  106 des in Taiwan verwendeten Minguo-Kalenders (民國紀 106, seit der Gründung der Republik China 1912 (民國 - minguo Republik; 年 - nian Jahre)

 

Ø  30/31 des 17.  Jahrsechzigs seit der Einführung der mongolischen Ära (seit 1026 n. Chr.), einem Jahr des männlichen Feuer-Affen bzw. des weiblichen Feuer-Vogels

 

Ø 65 Eliz. 2 – 66 Eliz. 2, des „British Regnal year“, seit der Thronbesteigung von Elizabeth II. im Februar 1952

 

Ø CCXXV/VI des französischen Revolutionskalenders (seit dem Konventsbeschluss 1792)

 

Ø Juche 106 der staatlich–nordkoreanischen Jahreszählung: „Ära des Selbstvertrauens“ (ausgehend von 1912, der Geburt von Kim il Sung; eingeführt 1997)

 

Ø VIC/VC (94/95) der faschistisch-italienischen Jahreszählung (seit dem „Marsch auf Rom“ vom 28.Oktober 1922; E. F. „Era Fascista“)

Ø   LXXX/LXXXI (80781) der „Año triunfal“ in Franco-Spanien, eingeführt 1937, beginnend mit dem Militärputsch vom 18. Juni 1936; das Jahr 1939 war gleichzeitig das Jahr III der „Años triunfal“ und das „Año de la victoria“

 

Ø 4349/4350 nach der koreanischen Dangun-Ära (seit der mythischen Gründung Koreas am 3. Oktober 2333 v. Chr.)

Ø 2677 nach dem mythischen Jinmu Tennō (660 v. Chr., 皇紀 Kōki)

 

Ø 29 der japanischen Heisei  („平成29年“; 平成 „Frieden schaffen“; 年 - nian Jahre) - Ära (seit 1989; „Heisei“ ist die Regierungsdevise – Nengō - von Kaiser Akihito)

 

Ø 4 im gegenwärtigen (2012 n. Chr. neu beginnenden) „Großen Zyklus“ von ca. 5126 Jahren (13 Baktún) der Mayas

 

Ø 6257/58 im alt-ägyptischen Sonnenkalender

 

Ø 1. Jahr der 699. antiken Olympiaden-Chronologie (seit 776 v. Chr.)

 

Ø XXXI der Olympiaden der Neuzeit

 

Ø 2769/70 ab urbe condita (a.u.c., seit der Gründung der Stadt Rom, Varronische Ära)

 

Ø 12017 des Holozän–Kalenders, seit der neolithischen Revolution

 

Ø 109 A. F. („nach Ford“, entsprechend der Jahreszählung der „Brave New World“, seit der Einführung des Modells T im Jahre 1908 n. Chr.)

 

Ø  1 483 225 200 - 1 514 761 199 sec der Unix-Zeit, seit der Einführung des Betriebssystems UNIX Version 6 am 1. Januar 1970 um Null Uhr.

 

 

 

 

Ein glückliches, produktives und friedliches Neues Jahr wünscht

 

 

                                                             Christian Meyer

 

Im Jahre 2017 gab es keinen……

 

.... Venusdurchgang: Der nächste erfolgt leider erst am 10 Dezember 2117

 

.... Merkurtransit: der nächste in Mitteleuropa sichtbare erfolgt erst am 11. November 2019 

 

 

© Christian Meyer

 

(wird weiter ergänzt und korrigiert)