Jom Ha'Zikaron ( hebr. „Gedächtnistag“) des Jahres 5773

Der Jom Ha’Zikaron wurde von der Knesset eingeführt und ist dem Gedächtnis derer gewidmet, die für die Unabhängigkeit Israels und der Erhaltung der Unabhängigkeit des Staates ihr Leben verloren, nach israelischen Berechnungen mehr als 20 000 junge Frauen und Männer.

Nach einem Sirenenzeichen ruht abends an diesem Tag für zwei Minuten das gesamte Leben und der Verkehr in Israel; die Autofahrer treten neben ihre Fahrzeuge, Fußgänger verharren in ihrer Bewegung, schweigend wird der Toten gedacht.

In manchen Synagogen und auf Militärfriedhöfen werden zum Gedächtnistag spezielle Gebete gesprochen. Angehörige und Freunde besuchen die Gräber der Gefallenen.

Am nächsten Morgen werden die Schweigeminuten wiederholt.

 

(veränderlich nach dem jüdischen gebundenen Mondkalender, am 4. Tag des 8. Monats Iyar, am Tag der dem israelischen Unabhängigkeitstag – Jom Ha’atzmaut - vorausgeht)  


© Christian Meyer