Gutor

 

Gutor-Tage, nach tibetanisch - buddhistischer Tradition acht Tage der Austreibung der bösen Geister, der Tag der Abwendung der Negativität des alten Jahres.

 

 

In tibetischen Klöstern (auch im Potala Palast in Lhasa) werden bis zur Trance führende rituelle Tänze aufgeführt.

 

In der Nacht werden aus den tibetanischen Häusern zur Austreibung der bösen Geister des zuende gehenden Jahres Puppen herausgetragen, die eine grimmige Gottheit repräsentieren sollen. Auch werden brennende Strohbündel getragen, Feuerwerkskörper entzündet, Kehricht der Häuser auf die Kreuzungen ausgeleert.

 

Zum Abendessen wird 'Guthuk' ein besonderes Gutor–Kloßgericht zubereitet und verspeist.

 

 

 

(variabel nach dem tibetanischen Mondkalender,, die letzten 8. Tage des 12. Monats,  die letzten Tage des tibetanischen Jahrs).

 

 

© Christian Meyer