Abb.: „Die Lager sind Gefängnisse – Schafft die Grenzen ab“ - Anti-Lager-Plakat, geklebt im April 2020 in der Boddinstraße in Berlin-Neukölln (Photo: Christian Meyer)

Zur Lagerwelt

 

(Die Welt der Lager ist neben der Sklaverei die wohl wichtigste Form der gewaltsam erzwungenen, unfreiwilligen Arbeit, oft aber auch ein Weg zur Ermordung von bestimmeten Menschengruppen, der Vernichtung durch Arbeit)

 

Die Welt der Lager spielte seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, im gesamten 20. Jahrhundert und es ist zu befürchten auch im 21. Jahrhundert eine beklagenswert große gesellschaftliche und politische Rolle. Höhepunkte der Entwicklung der Lagerwelten waren die Zeit des Faschismus in Europa, aber auch die Zeit Stalins in der Sowjetunion und die Zeit Mao tse tungs in der Volksrepublik China.

 

Die Lagerwelten wurden wissenschaftlich analysiert und beschrieben, besonders einflussreich aber waren literarische Darstellungen, sei es „Das siebente Kreuz“ von Anna Seghers (erschienen 1939/42)  oder „Nackt unter Wölfen“ von Bruno Apitz (erschienen 1958) über das KZ Buchenwald.

 

Jahrzehntelang war die sowjetische Lagerwelt – der GULAG – für die sowjetische und osteuropäische Presse und Literatur tabu – sie wurde nicht angesprochen.

Der erste literarische Versuch einer Aufarbeitung wurde durch Partei und Staat absolut unterbunden. Wassili Grossman (1905 - 1964) arbeitete von 1943 bis 1960 an seinem monumentalen Roman „Leben und Schicksal“, der allerdings  in der Sowjetunion nicht erscheinen durfte.

Zwei Jahre vor dem Erscheinen von Solschenizyns „Denissowitsch“ (s.u,) legte Grossman im Oktober 1960 seinen fertiggestellten Roman der Redaktion der Zeitschrift „Snamja“ (russ. Das Banner“, damals das offizielle Organ der sowjetischen Schriftsteller) vor, in der er schon einige Reportagen und Erzählungen veröffentlicht hatte. Der Chefredakteur der „Snamja“ las die ca. 1000 Seiten des Manuskripts „…. und wusste, dass es nicht gedruckt werden durfte. Es wurden darin praktisch alle Seiten des sowjetischen Lebens dargestellt: das Leben in der Armee, im Krieg, im Hinterland, in Freiheit und in den deutschen und sowjetischen Lagern. Das Lagerthema war damals noch …  vollkommen tabu. Die Veröffentlichung von Grossmans Roman hätte unweigerlich einen Riesenskandal nach sich gezogen, dessen Opfer nicht nur der Autor selbst geworden wäre, sondern auch die Redaktion der Zeitschrift“ (Grossman, Nachwort von Wladimir Woinowitsch, S. 1060, a.a.O.).

 

Gleich zu Beginn seines Romans schildert Wassili Grossman aus der Perspektive sowjetischer Gefangener deutsche Lager: „Tag und Nacht waren die Massentransporte zu den Todeslagern, zu den Konzentrationslagern unterwegs. Die Luft war erfüllt vom Rattern der Räder, vom langgezogenen Pfeifen der Lokomotiven, vom Stampfen der Stiefel hunderttausender von Lagerinsassen mit fünfstelligen blauen Nummern auf der Kleidung, die zur Arbeit gingen. Die Lager wurden zu Städten des Neuen Europa. Sie wuchsen und breiteten sich aus mit ihren Planierraupen, ihren Gassen und Plätzen, ihren Krankenhäusern und Ramschmärkten, ihren Krematorien und Stadien.

Wie naiv und sogar gutmütig-patriarchalisch wirkten die an den Rand der Städte verbannten alten Gefängnisse im Vergleich zu diesen Lager-Städten, im Vergleich zu dem purpurschwarzen Widerschein über den Krematoriumsöfen, dem Widerschein des Grauens.

Man hätte glauben können, zur Leitung der unübersehbaren Masse Unterdrückter wären riesige, beinahe Millionen starke Armeen von Aufsehern nötig gewesen. Doch das war ein Irrtum. In den Baracken erschienen wochenlang keine Männer in SS-Uniform. Die Gefangenen selbst hatten den Polizeischutz in den Lager-Städten übernommen. Die Gefangenen selbst sorgten für die innere Ordnung in den Baracken, sorgten dafür, dass in ihren Näpfen nur verfaulte und erfrorene Kartoffeln landeten, die großen, guten aber aussortiert und in die Versorgungsbasen der Armee geschafft worden.

Die Gefangenen waren Ärzte und Bakteriologen in Lagerkrankenhäusern und Lagerlaboratorien, sie waren Hausmeister, die das Lager-Trottoir fegten, sie waren Ingenieure, die Licht und Wärme im Lager regelten und für die Wartung der Lagermaschinen verantwortlich waren.

Die Kapos, die grausamen und rührigen Lagerpolizisten, die über dem linken Ärmel eine breite gelbe Armbinde trugen, die Lager-, Block- und Stubenältesten – sie hatten den gesamten Ablauf des Lagerlebens ihrer Kontrolle unterstellt, von allgemeinen Angelegenheiten des Lagers angefangen bis zu den aller privatesten Dingen, die sich nachts auf den Pritschen abspielten. Die Häftlinge hatten Zugang zu den geheimsten Vorgängen des Lagerstaates – sogar zur Aufstellung der Selektionslisten und zur „Bearbeitung“ der Untersuchungsgefangenen in den „Dunkelkammern“ – kleinen Betonkäfigen. Wäre das Kommando verschwunden, dann hätten die Häftlinge selbst den Hochspannungsstrom im Stacheldraht weiter fließen lassen, damit nicht alle auseinanderliefen, sondern weiterarbeiteten.

Diese Kapos und die Blockältesten dienten dem Kommandanten, und doch seufzten und weinten sie manchmal über jene, die sie zu den Krematoriumsöfen abführten … Allerdings trieben sie diese Gespaltenheit nicht bis zur letzten Konsequenz: Ihre eigenen Namen setzten sie nicht auf die Selektionslisten“ (Grossman, S. 19/20, a.a.O.). 

 

In dem Roman beschreibt Wassili Grossman ausführlich sowjetische Lager (Grossman, S. 206 ff., a.a.O.), die Kälte, den Hunger, der Zwangsarbeit in den Bergwerken, die Verzweiflung und die Depressionen, die Scheinwerfer, die Fußlappen, die wattierten Hosen, die Massendeportationen, den Stubendienst in den Baracken, den Appellplatz, die Schläge der Metallstange auf den an einem Ast schwingendes Schienenstück, den Gestank, die Erpressung und Morde durch kriminelle Häftlinge, die Angst, die Diebstähle, die Denunziationen, die Unterwürfigkeit gegenüber dem Natschalnik (russ. Vorgesetzter) in der Lagerhierarchie, den Verrat und die Grausamkeit, aber auch die weitere grenzenlose Ergebenheit zu Partei, Kommunismus und Stalin.

 

Geschildert wird jedoch ebenfalls der alte Revolutionär, der erkannt und im Lager gelernt hat: „… Wir haben uns geirrt. Unser Irrtum … hat uns hierher geführt. Und hier müssen wir den Toten… um Verzeihung bitten… Wir haben nicht verstanden, was Freiheit ist. Wir haben sie zertreten. Auch Marx wollte nichts von ihr wissen, aber sie ist das Fundament, das allem Sinn gibt. Ohne Freiheit gibt es keine proletarische Revolution … Wir sagen, gehen durch Lager, durch die Taiga, aber unser Glaube ist stärker als alles. Doch was wir meinen, ist nicht Stärke, das ist Schwäche, Selbsterhaltungstrieb. Draußen, jenseits des Stacheldrahts, befiehlt der Selbsterhaltungstrieb dem Menschen, sich zu ändern, wenn er nicht zugrunde gehen, nicht ins Lager kommen will – und so haben sich die Kommunisten ein Götzenbild gemacht, haben Achselstücke auf ihre Uniformen genäht, predigen den Nationalismus, und wenn es sein muss, werden sie bis zum Geist der schwarzen Hundertschaft [1] herabsinken…“ (Grossman, S. 230/31, a.a.O.).

 

Projekt des Ingenieurs Frenkel (Grossman, S. 1015 ff, a.a.O.).

 

Der Ingenieur Naftali Aronowitsch Frenkel (1893 – 1960) hatte während der Neuen Ökonomischen Politik in Odessa eine Motorenwerk errichtet, wurde dann aber verhaftet und kam in das Lager in Solowki. Während er soll im Lager saß, schlug er Stalin brieflich ein Projekt vor. „Das Projekt sah, wirtschaftlich und technisch detailliert begründet, die Ausnutzung der Risiken Häftlingsmassen für den Bau von Straßen, Dämmen, Wasserkraftwerken und Stauseen vor. Der inhaftierte NEP-Mann wurde Generalleutnant im Staatssicherheitsministerium, der Hausherr würdigte seine Idee.

Der alten Zwangsarbeit aus der Zarenzeit, der primitiven Arbeit mit Spaten, Spitzhacke, Beil und Säge, bemächtigte sich das 20. Jahrhundert.

Die Welt der Lager nahm den Fortschritt in sich auf – Elektrolokomotiven, Rolltreppen, Bulldozer, Elektrosägen, Schrämmaschinen, riesige Fuhrparks. Die Lagerwelt eignete sich Transport-und Verbindungsflugzeuge an, Funkgeräte und Selbstwähltelefone, automatische Drehbänke, modernste Maschinen zur Erzanreicherung; die Lagerwelt entwarf, plante und zeichnete, sie betrachte Bergwerke, Fabriken, neue Meere und gigantische Kraftwerke hervor.

Sie entwickelte sich unaufhaltsam, und die alte Zwangsarbeit nahm sich neben hier komisch und rührend aus, wie das Spiel mit Bauklötzen. Doch das Lager… schöpfte das ihm zur Verfügung stehende Reservoir immer noch nicht optimal aus. Wie früher wurden viele Gelehrte und Spezialisten nicht eingesetzt – sie waren keine Techniker, keine Ärzte…

Für Historiker mit weltbekannten Namen, für Mathematiker, Astronomen, Literaturwissenschaftler, Geographen, Kunstkenner, für Gelehrte, die sich mit Sanskrit und alt keltischen Mundarten beschäftigt hatten, gab es im System des Gulag keine Verwendung. Das Lager war in seiner Entwicklung noch nicht so weit, um diesen Menschen Arbeit zu geben, bei der Sie Ihr Fachwissen hätten einsetzen können. Sie arbeiteten als Hilfsarbeiter oder als „Aufsteiger“ auf kleinen Büroposten oder in den Lagerabteilungen für Kultur und Erziehung, oder sie hingen in den Invalidenlagern herum, wo es für ihre zum Teil gewaltigen Kenntnisse, die nicht nur für ganz Russland, sondern für die Welt von Bedeutung waren, keine Verwendung gab. … In den Lagern… herrschten die kriminellen über die politischen Häftlinge. Die hemmungslosen, ungebildeten, faulen und käuflichen, zu blutigen Schlägereien und Raubüberfällen neigenden Kriminellen bremsten die arbeitstechnische und kulturelle Entwicklung im Lager.

 

Wenn man das System der Lager mutig und konsequent weiterentwickelte, während man es zugleich von Hemmnissen und Mängeln befreite, würde dieser Entwicklung zur Verwischung der Grenzen führen. Das Lagerleben würde irgendwann mit dem Leben jenseits des Stacheldrahts verschmelzen. In dieser Verschmelzung, in der Aufhebung des Gegensatzes zwischen dem Lager und dem Leben jenseits des Lagerzauns, liege zugleich die Reife, der Triumph der Grundprinzipien. Bei alten Mängeln habe das Lagersystem doch einen entscheidenden Vorzug. Nur im Lager stehen dem Prinzip der persönlichen Freiheit in absolut reiner Form das allerhöchste Prinzip gegenüber – die Vernunft.

 

Wenn sich die Niveaus einander angleichen … werden wir ein Gleichheitszeichen machen zwischen dem Leben, das jenseits, und dem das diesseits des Stacheldrahts abläuft. Repressionen werden unnötig, wir werden aufhören, Haftbefehle auszustellen. Wir reißen die Gefängnisse nieder. Die Abteilung für Kultur und Erziehung wird mit jeder Anomalie fertig werden … Die Abschaffung des Lagers wird ein Triumph des Humanismus seien, und zugleich wird das chaotische, urzeitliche Höhlenprinzip der persönlichen Freiheit nicht siegen, danach nicht wieder aufleben. Im Gegenteil, es wird vollständig überwunden sein“ (Grossman, S. 1015 – 1018, a.a.O.)

 

Die Zukunftsphantasien eines Häftlings von einer Annäherung von Lagerwelt und Außenwelt… unter Verlust der persönlichen Freiheit – im Namen der Vernunft.

Chruschtschow selbst kam in dem Roman Grossmans positiv konvertiert mehrfach vor (vgl. z.B. Grossman, S. 618, a.a.O.). Ein Brief Wassili Grossmans an Chruschtschow aus dem Jahre 1962, mit der Bitte um Druckgenehmigung für seinen Roman ist der deutschen Ausgabe des Romans beigefügt (vgl. Grossman, S. 1054 ff, a.a.O.).

 

Die Leitlinie zur Häftlingsbehandlung hatte der russische Ingenieur Naftalij Frenkel, auch er ein Zwangsarbeiter, erfunden: "Aus dem Häftling müssen wir alles in den ersten drei Monaten herausholen - danach brauchen wir ihn nicht mehr." Zur Belohnung für das Ausbeutungskonzept stieg Frenkel zum Lagerfunktionär auf. Im Laufe der Zeit wandelte sich der Gulag allmählich von einer rücksichtslosen "Strafvollzugseinrichtung" zu "einem riesigen Wirtschaftsbetrieb", schreibt der Historiker Ralf Stettner.

 

Konstantin Konstantinowitsch Rokossowski [2] (1896 – 1968) wurde direkt aus dem Lager Norilsk zum Armeeführer befördert: „Er stand gerade im Waschraum seiner Baracke und wusch seine Fußlappen, als sie ihn holten“ (Grossman, S. 416, a.a.O.).

 

Angst wird bei Grossman – in Verbindung mit der Revolution - als ein Leitmotiv der sowjetischen Gesellschaft betrachtet, „… eine besondere Angst, eine schreckliche, für Millionen Menschen unüberwindliche Angst, es war die mit grell roten Buchstaben an den bleigrauen Winterhimmel über Moskau geschriebene Angst – vor dem Staat.… Die Angst allein konnte diese gewaltige Arbeit nicht leisten! Das revolutionäre Ziel war es, das die Menschen im Namen der Moral von jeglicher Moral befreite, das im Namen der Zukunft die Pharisäer, Denunzianten und Heuchler der Gegenwart rechtfertigte, das erklärte, warum man um des Volkes willen Unschuldige in die Grube stoßen musste. Diese Kraft die sich Revolution nannte, ließ es zu, dass man sich von Kindern lossagte, deren Eltern in Straflagern waren. Sie erklärte, warum die Revolution eine Frau, die ihren völlig unschuldigen Mann nicht denunzieren wollte, ihren Kindern entreißen und für zehn Jahre ins Lager schicken musste. Die Kraft der Revolution hatte sich mit der Todesangst, der Angst vor der Folter und dem namenlosen Schrecken verbündet, der alle lähmte, die sich vom Hauch der fernen Straflager bedroht fühlten“ (Grossman, S. 643, a.a.O.).

 

Auch die NS-Vernichtungslager und die Gaskammern von Auschwitz wurden in Grossmans Roman beklemmend und eindrucksvoll beschrieben (vgl. Grossman, S. 656 ff. a.a.O.). 

 

Die ErzählungОдин день Ивана Денисовича„Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch“ (a.a.O.) von Alexander Solschenizyn erschien im November des Jahres 1962 in der sowjetischen Literaturzeitschrift „Nowy mir“. Es war Solschenizyns – selbst ehemaliger Lagerhäftling und völlig unbekannt - Erstlingswerk, 1970 erhielt er dafür den Nobelpreis für Literatur.

Die Veröffentlichung des Werks hatte eine bezeichnende Vor- und Nachgeschichte. Solschenizyn hatte sein Manuskript an Alexander Trifonowitsch Twardowski (1910-1971) – den Schriftsteller und Chefredakteur von Nowy Mir - gesandt.

Der liberale Entstalinisierer Twardowski erkannte nach der Lektüre „den neuen Klassiker“ (vgl. Spiegel, 44/1968) und schickte das Manuskript an N. S. Chruschtschow. Dieser las das Buch – und es passte in sein damaliges politisches Konzept. In der kremleigenen Druckerei ließ er 100 Kopien des „Iwan Denissowitsch“ drucken, die an die Mitglieder des Präsidiums des Zentralkomitees der KPdSU gesendet wurden.

 

Die nächste Sitzung des Gremiums eröffnete Chruschtschow mit den Worten: „Ein gutes Buch, nicht war, Genossen?“. Da ihm niemand antwortete, soll er mit den Worten „Ein russisches Sprichwort sagt: Schweigen bedeutet Zustimmung" die Sitzung verlassen haben.

 

Mit Chruschtschows ausdrücklicher Zustimmung wurde daraufhin der „Denissowitsch" ungekürzt in der November-Nummer des Jahres 1962 von „Nowy Mir" veröffentlicht. Die Publikation war eine Sensation, zum ersten Male wurde das Leben in den sowjetischen Lagern realistisch und ungeschönt in einem sowjetischen Medium dargestellt: Noch am Erscheinungstag war die Auflage von 95 000 Exemplaren vergriffen, desgleichen auch die rasch darauf erfolgende Buchausgabe von 100 000 Stück. Vor den Buchläden bildeten sich Schlangen, es kursierten in vielen Regionen der Sowjetunion  private Abschriften der Erzählung. Auch Teile der sowjetischen Presse lobten die Erzählung überschwänglich. 

 

In der Partei- und Staatsführung allerdings nahmen Befürchtungen zu, die anwachsende literarische Kritik an Stalin, den Lagern und den „Säuberungen“ könnten zu einer generellen Systemkritik werden, da müsste man „maßhalten“, meinte bald auch Chruschtschow. 

Das „Tauwetter“ war bald vorbei: Im Jahre 1964 verhinderte die Parteiführung die u.a. von Twardowski initiierte Auszeichnung Solschenizyns mit dem Lenin-Preis;

 



[1] Die „Schwarzen Hundertschaften“ (Чёрная сотня) waren nationalistische, antisemitische milizartige Verbände, die in den letzten Jahrzehnten des Zarenreiches u.a. Juden terrorisierten und Pogrome anzettelten. 

[2] Rokossowski war russisch-polnischer Offizier und zugleich Marschall der Sowjetunion und Marschall von Polen. Beigesetzt wurde er an der Moskauer Kremlmauer. 

 

 

 © Christian Meyer