Beginn des fünf- bis zehntägigen hinduistischen Durga - Puja, Dashera (auch: Dasahara, Dusshera) oder Navaratri (= Fest der:Neun Nächte der Durga), in Indien ein Feiertag.

 

Das Fest wird unter verschiedenen Namen und mit unterschiedlichen Bedeutungen in den verschiedenen Regionen, vor allem aber im Südosten Indiens gefeiert. Es erinnert einerseits an den Kampf zwischen Rama und dem Dämonenkönig Ravana, wie er im Epos „Ramayana“ (vgl. Valmiki, a.a.O.) dargestellt ist. Andererseits erinnert das Fest an die Göttin Durga [1] (oder Kali), die den Büffel - Dämon Mahisbasura erschlug. In einigen Regionen Indiens gilt das Fest allen Göttinnen. Verehrt werden neben  Durga auch Sarawati, Gauris und Ashtamatokas. 

 

(veränderlich nach dem hinduistischen Lunisolarkalender, Monat Karttika, die ersten neun Tage der lichten Monatshälfte, "suklapaksha",  sp 1- 9  )

 

© Christian Meyer



[1] Durga (oder Durgo = altind. „die schwer Zugängliche“), eine aspekt- und inkarnationsreiche indische Göttin vom Typus Große Mutter. Einer ihrer Namen ist Châkti (skrt. „Macht, göttliche Energie“), wobei weibliche Energie gemeint ist. Zum Teil gilt sie als Gemahlin Shiwas. Bis heute wird sie v.a. in Bengalen, Assam und dem Dekkan von breiten Volksschichten verehrt. Ihr furchtbarer Aspekt erscheint als Kali (die Schwarze)