Der Name August

 

Der August (Erntemonat, Ährenmonat, Sichelmonat, Ernting sind alte deutsche Namen) ist der achte Monat im Gregorianischen Kalender. Aus der Zeit Karls des Großen ist die fränkische (althochdeutsche?) Bezeichnung „Aranmânôt“ überliefert (von ahd. „aran“ Ernte, vgl. Schauffler, S. 110, a.a.O.).

Der Monatsname „August“ wurde im Jahre 8 v. Chr. eingeführt, bezeichnet nach dem römischen Kaiser Augustus, da er in diesem Monat erstmals Konsul war und seine wichtigsten militärischen Erfolge im August errungen wurden. Octavians Geburtstag fiel allerdings in den Monat September.

Allerdings galt den Römern dieser Monat schon zuvor als der Göttin Juno Augustae geweiht. Die Orakelsprüche der Göttin nannte man "augustae", wer von ihrem Geist erfüllt war, den nannte man „Augustus“ („der Erhabene“), ein Ehrentitel, der zuerst dem Octavian, dem ersten Princeps, verliehen wurde.

Vor seiner Umbenennung trug der Monat den Namen Sextilis, da er im frühen römischen Kalender der sechste Monat (lat. sex = sechs) gewesen war. Damals war der März der 1. Monat, jedoch wurde 153 v. Chr. wurde der Jahresbeginn auf den 1. Januar verlegt.

Deutsche Bauernregeln zum August lauten:

                                               „Im August viel Regenschauer

                                               ist Verdruss für jeden Bauer“.

                                               „Wenn’s im August nicht regnet,

                                               ist der Winter mit Schnee gesegnet“

 

© Christian Meyer