1. Februar: Beginn der drei- bis fünftägigen Dionysien (altgriech.)

 

Die Dionysien waren eines der Hauptfeste im antiken Griechenland, im Frühling gefeiert; insbesondere in Athen und der Attika, dem Gotte Dionysos geheiligt.

Ursprünglich wurden die „ländlichen“ Dionysien im November / Dezember gefeiert.

In Athen wurden die „großen“ oder „städtischen Dionysien“ seit Peisistratos fünf Tage lang im Februar gefeiert.

Den Höhepunkt bildete eine phallische Prozession, bei der auch ein Kultbild des Gottes Dionysos mitgeführt wurde. Verbunden mit dem Fest waren dramatische Spiele, die drei Tage lang dauerten.

Die Strategen brachten in Athen dem Gott Trankopfer dar. Die Beiträge der Bundesgenossen wurden ins Theater getragen, die auf Staatskosten erzogenen Söhne von Gefallenen zogen in voller Rüstung ins Theater ein (vgl. FAZ, 24. III. 1998).

 

© Christian Meyer